Monthly Archives: September 2013

10 posts

“Robo sapiens, hilf!”, DIE ZEIT Nr. 38/2013, 12.9.2013

Atlas wartet hinter einer Absperrung auf seinen Trainer. Der Roboter ist 1,80 Meter groß, 150 Kilogramm schwer, über eine Million Dollar wert – und er sieht sehr nach Science- Fiction aus: Kameras und Laserscanner in Kopf und Handflächen ersetzen bei Atlas die Augen, ein Computer mit Prozessor im Brustkorb dient als Gehirn, die Gelenke werden hydraulisch angetrieben. Atlas ist ein Hightech-Stahlgerüst mit menschlicher Kontur, aber ohne menschliches Aussehen. Er ist Ingenieurskunst pur. Als sein Trainer ihn zum ersten Mal sieht (…)

“Hirntrainig: PC-Spiel macht Senioren geistig fit”, SPIEGEL ONLINE, 5.9.2013

Das Autorennen auf dem Bildschirm sieht nicht aufregend aus, doch es bewirkt ein kleines Wunder. Nach dem Spiel “Neuroracer” ist man nicht einfach nur etwas besser im Multitasking, kann also leichter mehrere Dinge gleichzeitig tun. Wenn 60- bis 85-Jährige über einen Monat insgesamt zwölf Stunden lang spielen, ist ihr Gehirn wieder so leistungsfähig wie das von untrainierten 20-Jährigen. Und das ist kein kurzfristiger Effekt: Auch ein halbes Jahr nach dem Spielen ist die kognitive Leistungsfähigkeit noch deutlich erhöht. (…)

“Kognitive Leistungsfähigkeit: Lauf dich schlau”, SPIEGEL ONLINE, 3.9.2013

Gehirnjogging mal anders: Sportkleidung an, raus, eine halbe Stunde Laufen gehen – etwas schlauer zurückkommen. Vielleicht fördert das unsere geistige Leistungsfähigkeit sogar mehr als ein Haufen Sudoku- oder Kreuzworträtsel. Denn dank zahlreicher Studien in den vergangenen Jahren wissen Forscher inzwischen: Wer Sport treibt, trainiert nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Gehirn. Eine dieser Studien kommt jüngst aus Bochum. (…)

“Die fliegenden Kuriere”, DIE ZEIT Nr. 36/2013

Mehr als 100 Meter hoch über der Stadt Port-au-Prince fliegt der kleine Roboter schnurgerade in Richtung Norden. Unter der Drohne erstrecken sich in der Hauptstadt Haitis drei Jahre nach dem schweren Erdbeben noch immer Zeltstädte und Trümmerhaufen. Plötzlich wird der »Grashüpfer«, wie sein Erfinder Andreas Raptopoulos ihn getauft hat, langsamer und beginnt zu sinken, bis er schließlich sanft landet. Zwei Männer eilen herbei, öffnen die kleine Box, die unter der Drohne befestigt ist, und nehmen eine Tasche heraus. (…)