Mehr als 100 Meter hoch über der Stadt Port-au-Prince fliegt der kleine Roboter schnurgerade in Richtung Norden. Unter der Drohne erstrecken sich in der Hauptstadt Haitis drei Jahre nach dem schweren Erdbeben noch immer Zeltstädte und Trümmerhaufen. Plötzlich wird der »Grashüpfer«, wie sein Erfinder Andreas Raptopoulos ihn getauft hat, langsamer und beginnt zu sinken, bis er schließlich sanft landet. Zwei Männer eilen herbei, öffnen die kleine Box, die unter der Drohne befestigt ist, und nehmen eine Tasche heraus. (…)
Kürzlich erschienen
Wenn Roderich Egeler einen guten Job macht, taucht sein Name später in keinem Geschichtsbuch auf. Sollte ihm jedoch ein Fehler passieren, kann es sein, dass er sofort in allen Zeitungen steht, weit über Deutschland hinaus. Es ist das Schicksal eines Staatsdieners, der im Verborgenen Dinge bewegt, die große Bedeutung haben. Nur alle paar Jahre gerät er für einen Moment ins Blickfeld der Öffentlichkeit. (…)
Hello darkness, my old friend“, sangen einst Simon & Garfunkel; ihr Klassiker „The Sounds of Silence“ beginnt mit der Zeile. Solche Worte könnten auch zum Motto von Werbeagenturen werden, wenn es nach den Erkenntnissen von LiobaWerth geht. (…)
Als Wladimir Iljitsch Lenin 1924 starb, hinterließ er ein begehrtes Objekt: sein Gehirn. In 30 000 Scheiben zerlegten Wissenschaftler das Denkorgan des Revolutionärs, um die materielle Basis des politischen Genies zu ergründen. Albert Einsteins Hirn wurde in mehr als 170 Stücke zerlegt. Doch weder Lenins noch Einsteins Gehirnmasse gab post mortem wirklich preis, was sie zu hervorragenden Denkleistungen befähigt hatte. (…)
Die große Reise beginnt am 17. November 2011 in der Bucht von San Francisco. Vier kleine Schwimmgeräte, sie sehen aus wie Surfbretter, werden in der Nachmittagssonne von einem Schiff aus ins Wasser gelassen. Sie machen sich auf den Weg, den Pazifik zu überqueren. Von da an sind die Wellengleiter, Wave Glider, wie ihr Erfinder, der Ingenieur Roger Hine, sie getauft hat, mehr als ein Jahr lang Tag und Nacht auf dem Meer. Sie kämpfen gegen heftige Stürme und mehr als zehn Meter hohe Wellen, sie überleben Angriffe von Haien und durchqueren ein fast 2000 Kilometer langes Planktonfeld. (…)
Was bestimmt unser Leben? Was macht uns zu der Persönlichkeit, die wir sind? Fragen wie diese beschäftigen Psychologen, Soziologen und Hirnforscher, Mediziner und Philosophen. Die beiden beliebtesten Antworten: die Gene, weil sie unsere Persönlichkeit und unsere Fähigkeiten bestimmen; die Umwelt, weil sie uns formt. Es ist eine Mischung aus beidem, Genen und Umwelt, da ist man sich inzwischen einig. Strittig ist nur, wie groß wessen Anteil ist. Doch es gibt noch eine weitere Macht im Hintergrund, deren Einfluss nach Meinung vieler Forscher unterschätzt wird: die Hormone. (…)
Revolution im Haifischbecken Arbeitswelt! Fast unbemerkt lief der Umbruch ab, nun tauchen die ersten Beweise auf. Die Haie schaffen es nicht mehr ganz nach oben. Das ist eine von mehreren Erkenntnissen, mit denen ein junger Organisationspsychologe aus den USA schnell bekannt geworden ist. (…)
Wir haben Hochschullehrer gefragt, was sie von ihren Studenten gelernt haben – und überraschende, berührende Antworten bekommen. (…)
Was können ein paar positive Gedanken schon bewirken? Eine Menge: Optimisten leben länger und gesünder, das zeigen große Studien. In Extremsituationen kann positives Denken sogar zur Überlebensstrategie werden. (…)
Es ist aus! Einer hat betrogen, man stritt sich um Geld oder über das Zusammenwohnen: 190 000 Scheidungen werden jedes Jahr in Deutschland vollzogen. Für die Beteiligten ist das oft eine Katastrophe. Für Unternehmer wie den Düsseldorfer Christopher Prüfer ist es ein Geschäft. (…)