Warum Männer besonders von Beziehungen profitieren. Warum man am gebrochenen Herzen sterben kann. Und wie die Liebe den Körper bis in jede Zelle verändert: Neue medizinische Erkenntnisse über große Gefühle
Kürzlich erschienen
Als Patient in der Klinik erlebt man täglich Verletzungen der Privatsphäre. In vielen Fällen ließe sich das verhindern
Dichter Nebel liegt über der Küste, als sich das Containerschiff vom Meer aus langsam in Richtung Elbmündung schiebt. An Bord steht Kapitän Manfred Fischer auf der Brücke und koordiniert: den Funkverkehr, den Radar, die Anweisungen der Lotsen. Er hat alles im Blick, führt sein 180 Meter langes und 27 Meter breites Schiff noch ein letztes Mal sicher auf die Elbe. »Ich hatte keine Zeit, mir melancholische Gedanken zu machen«, sagt Fischer. Er leitet sein Schiff zurück in den Hamburger Hafen. Als es entladen wird, geht der Kapitän von Bord. In den Ruhestand.
Ein Yak bei den Sonnenkollektoren! Mit Wucht rammt es seine Hörner gegen die Anlage. Kaji Bista und Chhimi Tenzing Sherpa hasten zur Umzäunung, in die sich das wütende Tier verirrt hat, schneiden mit der Blechschere eilig ein Loch in die Maschen. „Go! Go! Go!” (…)
Die Puzzleteile sind überall. Geordnet liegen sie in den Büchern der Bibliotheken und versteckt im Sumpf des Internets, sie bevölkern Filme und Musik, Literatur und Universitäten, selbst beim gemeinsamen Abendessen werden sie gelegentlich ausgetauscht. Dass jedes einzelne Teil sich wiederum aus zahllosen kleineren Bausteinen zusammensetzt, macht das Ganze nicht übersichtlicher. Das Weltwissen als Puzzle: unfassbar umfangreich, aber auch verdammt vielversprechend. Vor sechs Jahren nahm ich mir vor, es so weit zusammenzusetzen, wie ich in meinem Leben eben komme. Ich war Mitte zwanzig, hatte also wohl noch etwas Zeit. Von dem Bild, das entstehen sollte, hatte ich keine genaue Vorstellung. Ich nannte es Bildung.
Eine Flut von Büchern verspricht, wir könnten mithilfe bestimmter Diäten gezielt Organe stärken
Sie bieten einen seltsamen Anblick. Wie überdimensionierte Reagenzgläser dümpeln die zehn Forschungsobjekte im Gullmarsfjord in Schweden, 100 Kilometer nördlich von Göteborg. Ihr Inhalt: Der Ozean der Zukunft. Andrea Ludwig vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel balanciert auf der Reling des kleinen Motorboots, das an einen der Zylinder angelegt hat, und lässt über eine Rolle einen länglichen Behälter hinab.
Ein Selbstversuch